Am Mittwoch, 18. März 2026, trafen sich 52 Seniorinnen und Senioren zur Mittagszeit in der Neuapostolischen Kirche, um sich bei einem Teller Suppe auszutauschen und Gemeinschaft zu pflegen. Gemeinsam mit Schwestern und Brüdern aus Lippoldsweiler und dem Bottwartal ließen es sich alle gut schmecken.
Ein paar Hobbyköche hatten es sich zur Aufgabe gemacht, richtig leckere Suppen zu kochen. Das Ergebnis ließ sich sehen, riechen und schmecken: Sechs ganz unterschiedliche Suppen dampften aus riesigen Töpfen und wurden liebevoll verteilt. Da gab es Klassiker wie die Kraftbrühe mit Flädla, die Linsensuppe oder den Gaisburger Marsch, aber auch moderne Rezepte wie die Bolognese-, die Brennnessel- oder die Apfel-Lauch-Suppe fanden regen Zuspruch.
Nach dem Essen war es Zeit für Beiträge und Aktivitäten. Spontan wurde ein Seniorenchor gebildet und gemeinsam besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. das Grab des vor knapp zwei Jahren verstorbenen, unvergesslichen Seniorenbeauftragten und Freundes Fritz Wurst auf dem gegenüberliegenden Friedhof. Im Gedenken an ihn und andere auf diesem Friedhof begrabene Freunde und Bekannte sang der „Spontanchor“ einige Lieder.
Inzwischen hatten fleißige Hände die Tische für Kaffee und Kuchen eingedeckt. Gerne ließen sich die Gäste von der leckeren Vielfalt am Kuchenbüffet verführen und genossen ein Tässle Kaffee dazu. Die anregenden Gespräche ließen die Zeit wie im Flug vergehen und „oms nomgucka“ (ehe sich die Anwesenden versahen) war es Abend und Zeit sich zu verabschieden.
Als schließlich sämtliche Tassen, Teller und Gläser gespült und alles wieder aufgeräumt war, ließen die Verbliebenen den Tag im kleinen Kreis bei wertvollen Gesprächen ausklingen und nahmen das gute Gefühl, dass es allen gefallen hatte, dass Gott in der Mitte war, mit nach Hause.
Text und Bilder: Dorle Röhrle