Ein Tag im Zeichen des Segens, des Glaubens und der Begegnung: Am 20. September feierte die Neuapostolische Kirche Wüstenrot ein besonderes Fest, zu dem ausdrücklich alle Menschen aus dem Ort und der Umgebung eingeladen waren. Im Mittelpunkt stand die Begegnung mit Jesus Christus und seinem Segen.
„Und es werden über dich kommen alle diese Segnungen, und sie werden dich treffen, weil du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorsam gewesen bist.“ – 5. Mose 28,2
Unter diesem Bibelwort stand der Gottesdienst. Es war ein besonderer Tag für die Gemeinde und zugleich ein Tag, an dem die Einladung ganz bewusst über die Gemeinde hinausging. Zum „Sommerfest der Begegnung“ waren ausdrücklich alle Menschen aus Wüstenrot und der Umgebung eingeladen. Die Einladung war sogar auf dem Titelblatt des örtlichen Mitteilungsblatts erschienen. So durfte sich die Gemeinde über viele Gäste freuen, darunter auch den Bürgermeister der Gemeinde Wüstenrot, der am Gottesdienst teilnahm.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand der Segen durch Jesus Christus. Die Botschaft sollte dabei nicht nur die Gemeindemitglieder erreichen, sondern auch diejenigen, die vielleicht bisher noch wenig oder gar keine Berührung mit Jesus Christus hatten. Ohne besondere Voraussetzungen und ganz ungezwungen durfte jeder dazukommen.
Eine besondere musikalische Bereicherung war die Band der evangelischen Landeskirche Abtsgmünd, die eigens für diesen Tag angereist war. Zum ersten Mal wurde ein Gottesdienst der Gemeinde in dieser Form von einer Band begleitet. Unter anderem erklang das Lied „The Blessing“ (Der Segen), das die Botschaft des Gottesdienstes auf besondere Weise aufgriff. Auch der Jugendchor der Gemeinde gestaltete den Gottesdienst mit einem Lied musikalisch mit.
Während des Gottesdienstes fand parallel die Kinderkirche für die jüngsten Besucher statt. Zum Abendmahl kamen die Kinder anschließend in den Gottesdienst und brachten ein großes, selbst gestaltetes Herz mit. Darauf hatten sie Dinge festgehalten, die ihnen besonders wichtig sind: Gott, Freunde, Zusammenhalt, Beten und vieles mehr.
Nach dem Gottesdienst verlagerte sich das Fest nach draußen. Der Name „Fest der Begegnung“ sollte dabei Programm sein: Begegnung miteinander, mit Menschen aus dem Ort und vor allem auch die Möglichkeit, Jesus Christus zu begegnen. Schon am Eingang machte ein großes Schild auf das Fest aufmerksam. Über den gesamten Mittag hinweg war zu beobachten, wie immer wieder Menschen vorbeikamen, auf das Fest aufmerksam wurden und spontan dazukamen. So entwickelte sich ein buntes und ungezwungenes Miteinander.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Beim gemeinsamen Mittagessen gab es Gegrilltes und ein großes Salatbuffet. Am Nachmittag sorgte sogar ein Eiswagen für eine willkommene Abkühlung und erfreute dabei längst nicht nur die Kinder. Für die kleinen Gäste war ebenfalls einiges geboten. Zwei große Hüpfburgen standen im Kirchengarten bereit. Außerdem konnten sich die Kinder schminken lassen oder an einer Station Steine gestalten und bemalen.
Bei bestem Wetter entstanden viele schöne Gespräche und Begegnungen. Die Musik der Band sorgte auch am Nachmittag mit christlichen Lobpreisliedern für eine besondere Atmosphäre und lud zum Zuhören und Mitsingen ein. So wurde aus dem Sommerfest ein Tag, an dem Gemeinschaft auf vielfältige Weise erlebbar wurde. Menschen aus der Gemeinde, aus dem Ort und darüber hinaus kamen zusammen, lernten sich kennen, führten Gespräche, lachten miteinander und verbrachten eine schöne gemeinsame Zeit.
Dieser Tag wird allen, die dabei waren, sicherlich noch lange in positiver Erinnerung bleiben: ein Tag voller Begegnungen, Gemeinschaft, Musik und Freude. Und vor allem ein Tag, an dem der Segen Jesu Christi im Mittelpunkt stand.
Text: J. Maier
Bilder: C. Kircher, M. Niebel, J. Maier