In einer ehemaligen Gärtnerei in Stuttgart-Bad Cannstatt werden das Leiden Christi und die Auferstehung erlebbar. Die Reli-Schüler der neuapostolischen Kirchengemeinde Gaildorf verließen am 14. April ihre Unterrichtsräume und machten einen Reise in die Vergangenheit.
Im Empfangsbereich erwarten die Ankommenden Hasen, Schafe und Esel in einer Art "Streichelzoo" - erst mal ankommen und mit der Kulisse warm werden!
Dann nimmt Michaela die Besuchergruppe mit auf die Reise durch das Jerusalem zur Zeit Jesu.
Auf einem Markt sind Händlerinnen darum bemüht, den Besuchergruppen ihre Ware feil zu bieten. Sie sind aufgeregt, denn ein Jesus ist in der Stadt. Sie erzählen einander, welche Geschichten über Jesus auf dem Markt kursieren. Und auf einmal steht er mitten in der Szene - Jesus von Nazareth! Er heilt einen Blinden und lädt alle Marktbesucher zum Passah-Mahl ein.
Das nächste Gewächshaus ist ein großes gemütliches Zimmer mit langen Tafeln und Sitzmöglichkeiten. Petrus gesellt sich dazu und ist empört darüber, dass Jesus einem Besucher die Füße wäscht. Jesus erklärt ihm die Bedeutung der Handlung und weist auf den anstehenden Verrat hin.
Ein Höhepunkt des Ostergartens ist der anschließend gestaltete Garten Gethsemane, in dem mehrere Olivenbäume stehen. Tänzerinnen stellen dort das innere Ringen Jesu kurz vor seinem Tod dar. Dann wird Jesus abgeführt und verhört.
Es geht weiter zu Kaiphas Hof, wo Petrus die Jüngerschaft Jesus leugnet. Der Hahn kräht und Jesus spricht aus, was die Ankläger hören wollen: Ich bin Gottes Sohn!
Danach wird Jesus vor Pilatius geschleift, geschlagen und mit einer Dornenkrone verhöhnt.
Die Besucher gehen durch einen dunklen Tunnel. Sie sehen Lichteffekte und Blitze am Kreuz und hören die letzten Worte Jesu. Danach treffen sie auf die weinende Maria von Magdala , die den Verlust Jesus schmerzlich beklagt und Trost darin findet, dass sie den Leichnam salben darf. Doch das Grab ist leer, und Maria kann es kaum fassen, dass der auferstandene Jesus ihr begegnet.
Durch ein Grab geht es in einen hellen, letzten Raum mit Brunnengeplätscher und Orangenbäumchen sowie einem „See Genezareth”, von dem Rauch aufsteigt.
Text und Bilder: Petra Noller